Königsforst
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Schluchter Heide

© B├╝ndnis Heideterrasse
Gr├Â├?ter Bestandteil der Schluchter Heide zwischen K├Âln-Dellbr├╝ck-Strunden und den Bergisch Gladbacher Stadtteilen Gronau (u.a. mit seinen Orten Gierath und Schlodderdich), L├╝ckerath und Refrath ist das 189 ha gro├?e Naturschutzgebiet Gierather Wald. Aber auch die Reste des Frankenforsts und der Strunde-Aue im Naturschutzgebiet Kradepohlsm├╝hle sowie der Gr├╝nlandkomplex der Strunder Heide (Flurname "In der Hardt" und "Hasenacker") auf K├Âlner Seite werden zu diesem Teilraum gez├Ąhlt. Auch der Golfplatz wurde seinerzeit in der Schluchter Heide angelegt, genauso wie das Erholungsgebiet Saaler M├╝hle im Frankenforst.


Das Gebiet ist im 20. Jahrhundert durch den Siedlungsbau stark verkleinert und die Forstwirtschaft stark entwertet worden. Dennoch verf├╝gt es bei naturschutzgerichteter Bewirtschaftung ├╝ber enormes Potenzial und ist dar├╝ber hinaus f├╝r den Biotopverbund zwischen den FFH-Gebieten K├Ânigsforst und Thielenbruch von entscheidender Bedeutung.


Kleine Heidereste mit Calluna, Hundsveilchen, Besenginster und Zauneidechse, die nach dem Orkan Kyrill 2007 "wiederaufkeimten", z├Ąhlen zu den herausragenden Biotopen des Gierather Walds. Dies gilt ebenso f├╝r Seggenrieder und Erlenbruchw├Ąlder, in welchen mit Steifsegge, Sumpfveilchen, K├Ânigsfarn und Bergfarn landesweit gef├Ąhrdete Arten vertreten sind. Der K├Âlner Teil der Schluchter Heide, die Strunder Heide, dagegen besteht aus alten Eichen-Hainbuchenw├Ąldern und extensiv bewirtschafteten Pferdeweiden und Feuchtwiesen. Hier kommen noch Schild-Ehrenpreis, Rosenmalve, Kahle G├Ąnsekresse, Feldsperling und Neunt├Âter vor. Im Naturschutzgebiet Kradepohlsm├╝hle darf sich der "flei├?igste Bach Deutschlands", die Strunde, wieder naturnah entfalten. Massenvorkommen der Herbstzeitlose, zahllose Fr├╝hjahrsbl├╝her und der Winterschachtelhalm besiedeln dort die Auw├Ąlder mit Nassgr├╝nland.


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