Königsforst
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25.01.2013, 23:57 Uhr

Hügelgräber auf der Heideterrasse

Eisenzeitliche Grabhügel im Lohmarer Wald, Königsforst, in der Wahner Heide und Iddelsfelder Hardt..

Hügelgrab in der Iddelsfelder Hardt
© Holger Sticht
An zahlreichen Stellen der Bergischen Heideterrasse trifft man auf Hügelgräber aus der frühen Eisenzeit (800 bis 450 v. Chr.). Sie umfassen heute oft nur wenige Quadratmeter und sind meist nur noch etwa einen Meter hoch. Witterung und die baulichen Tätigkeiten nachfolgender Generationen haben ihre Spuren hinterlassen.

Keltische Volksstämme siedelten seinerzeit im Rheintal auf der vor Hochwasser sicheren Mittelterrasse des Rheins. Von ihren aus Holz erbauten Siedlungen ist heute meist nichts mehr zu finden.

Grabhügelfeld im Lohmarer Wald
© Holger Sticht
Die Gräber, die bekannt sind, sind in der Regel ausgegraben worden und daher an einer Delle auf der Oberseite erkennbar. Sie sind nachfolgend zu Bodendenkmälern erklärt worden. Außer Tongefässen war selten etwas erhalten, in jedem Falle nichts, was über einen archäologischen Wert hinausgeht.

Das größte zusammenhängende Grabhügelfeld mit 770 Hügelgräbern, etwa 1000 Bestattungen und einer Ausdehnung von ca. 60 ha liegt bei Altenrath auf der "Hohen Schanze". Es ist zu erreichen über die Hühnerbruch-Tour.

Hügelgräber des Königsforsts liegen auf der Rabenbruch-Tour.

Im Lohmarer Wald liegt nördlich der Stallberger Teiche ein Grabhügelfeld mit 69 Hügelgräbern.

Der Ostfriedhof südlich von Dellbrück wurde in den 1950er Jahren im Bereich von ausgedehnten Grabhügelfeldern der Iddelsfelder Hardt eingerichtet.

Grabhügelfelder sind dunkelgrün eingefärbt
© Holger Sticht

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