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11.04.2017, 01:25 Uhr

Kirschblüte erreicht ihren Höhepunkt

Kurz nach der Vogelkirsche blüht jetzt auch die Gewöhnliche Traubenkirsche...

Prunus padus
© Holger Sticht
Nach der Vogelkirsche (Prunus avium) - der "Stammmutter" unserer Süßkirschen - erreicht nun auch die Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus) den Höhepunkt ihrer Blüte. Sie ist entlang der Bachauen auch auf der Heideterrasse zu finden. Sie ist Kennart des in NRW gefährdeten Traubenkirschen-Eschenwaldes und durch die Anordnung ihrer Blüten leicht von anderen Kirschen zu unterscheiden. Glücklicherweise ist sie recht anpassungsfähig, wenn die Böden frisch und nährstoffreich sind, und kommt auch außerhalb ihres ursprünglichen, nahezu vernichteten Lebensraums - den man noch punktuell im Thielenbruch finden kann - vor. So trifft man sie auch im Bereich des Eggerbachs, des Flehbachs, der Strunde, des Mutzbachs und am Höhenfelder See an.

Prunus padus
© Holger Sticht
Anhand der Blätter, aber z.B. auch wegen der etwa 3 Wochen früheren Blütezeit ist sie gut von der Spätblühenden Traubenkirsche (Prunus serotina) zu unterscheiden. Diese stammt aus Nordamerika, ist durch die Forstwirtschaft eingeführt worden und ist inzwischen eine Problemart in all unseren Lebensräumen, da sie derzeit konkurrenzstärker ist als jedes andere einheimische Gehölz. 

HS
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